Link-WächterStand: 19. Oktober 2026
Diese Bedingungen gelten für die Nutzung des Dienstes „Link-Wächter“, erreichbar unter app.link-waechter.app.
Jörg-Berend GeukenDer Link-Wächter durchsucht Websites, YouTube-Kanäle und selbst eingefügte Linklisten des Nutzers nach Partnerlinks und meldet Auffälligkeiten – etwa fehlende oder fremde Tracking-IDs, nicht mehr auflösbare Kurzlinks oder Produkte, die als nicht mehr verfügbar markiert sind.
Auf Wunsch verschickt der Dienst Benachrichtigungen per E-Mail, wenn sich der Befund gegenüber der vorherigen Prüfung verändert hat.
Der Zugang wird über den jeweils angegebenen Zahlungsanbieter erworben. Tritt dieser als Wiederverkäufer auf, kommt der Kaufvertrag zwischen dem Nutzer und dem Zahlungsanbieter zustande; dessen Bedingungen und Widerrufsregelungen gelten für den Kauf. Diese Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung des Dienstes selbst.
Nach erfolgreicher Zahlung erhält der Nutzer seine Zugangsdaten per E-Mail.
Der Nutzer darf ausschließlich Websites und Kanäle prüfen lassen, die ihm gehören oder für die er ausdrücklich beauftragt ist. Der Dienst verlangt dafür einen Eigentumsnachweis: bei Websites über einen DNS-Eintrag oder eine Datei auf dem Server, bei YouTube über die Anmeldung mit dem Google-Konto, dem der Kanal gehört.
Selbst eingefügte Linklisten unterliegen keinem Nachweis. Der Nutzer versichert, auch hier nur Links zu prüfen, für die er verantwortlich ist.
Für die vollständige Prüfung von YouTube-Kanälen hinterlegt der Nutzer einen eigenen YouTube-API-Schlüssel, für den Abgleich der Produktverfügbarkeit optional eigene Amazon-Zugangsdaten. Für deren Beschaffung, Gültigkeit und die damit verbundenen Kontingente ist der Nutzer selbst verantwortlich.
Zugangsdaten sind geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Ein Konto ist für einen Nutzer bestimmt. Besteht der Verdacht, dass Unbefugte Zugang erlangt haben, ist das Passwort zu ändern und der Anbieter zu benachrichtigen.
Untersagt sind insbesondere: das Prüfen fremder Seiten oder Kanäle ohne Berechtigung, Versuche, die Nachweispflicht zu umgehen, automatisierte Zugriffe außerhalb der vorgesehenen Oberfläche sowie Handlungen, die den Betrieb beeinträchtigen.
Der Anbieter bemüht sich um einen durchgehenden Betrieb, schuldet aber keine bestimmte Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten, Störungen beim Rechenzentrumsbetreiber oder Änderungen bei Diensten Dritter – etwa bei YouTube oder Amazon – können zu Unterbrechungen führen.
Der Dienst ist auf Schnittstellen Dritter angewiesen. Werden diese eingestellt, geändert oder gesperrt, kann der Anbieter den betroffenen Teil der Leistung aussetzen oder einstellen.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht – also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer vertrauen darf – und der Höhe nach begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Der Anbieter haftet ausdrücklich nicht für entgangene Provisionen oder sonstige wirtschaftliche Nachteile, die daraus entstehen, dass der Dienst einen fehlerhaften Link nicht oder nicht rechtzeitig gemeldet hat. Die Prüfung ist eine Unterstützung, keine Garantie für Vollständigkeit.
Der Anbieter verarbeitet die vom Nutzer eingetragenen Daten ausschließlich zur Erbringung des Dienstes. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Nutzt der Nutzer den Dienst geschäftlich und werden dabei personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, stellt der Anbieter auf Anfrage einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO bereit.
Laufzeit und Kündigungsfristen richten sich nach dem gewählten Zugang und den Bedingungen des Zahlungsanbieters. Der Nutzer kann die Löschung seines Kontos jederzeit per E-Mail verlangen.
Der Anbieter kann ein Konto sperren oder kündigen, wenn der Nutzer gegen wesentliche Pflichten aus Ziffer 4 verstößt. Bei geringfügigen Verstößen erfolgt zuvor eine Aufforderung zur Abhilfe.
Nach Beendigung werden die Daten des Nutzers innerhalb von 30 Tagen gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Der Anbieter kann diese Bedingungen ändern, wenn dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder den Funktionsumfang erforderlich ist. Nutzer werden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden per E-Mail informiert und können bis zum Wirksamwerden kündigen. Widerspricht der Nutzer nicht und nutzt er den Dienst weiter, gelten die Änderungen als angenommen; darauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.
Es gilt deutsches Recht. Ist der Nutzer Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.
Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: ec.europa.eu/consumers/odr. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.